📷 Bild: Wikimedia Commons
Záhornice
Gemeinde in Tschechien
Záhornice ist eine Gemeinde im Okres Nymburk, fünf Kilometer nördlich von Městec Králové. Sie liegt in den südlichen Ausläufern der Jičínská pahorkatina am Bach Záhornický potok. Westlich verläuft das Tal des Štítarský potok mit den Stauseen Pustý rybník und Jakubský rybník. Nachbargemeinden umfassen Malá Strana, Nová Ves, Dubečno, Kněžice, Nový Dvůr, Sloveč, Vinice, Velenice, Poušť, Dymokury und Nouzov. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1225 wurde das Dorf erstmals erwähnt, und ab der Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte es zum Kartäuserkloster Poděbrady. Im 16. Jahrhundert war der Hof Záhornice Teil der Güter in Chotěšice. 1836 brannte ein Feuer große Teile des Dorfes nieder. 1899 zerstörte ein Brand 28 Gebäude. Die Gemeinde wurde 1961 zum Okres Nymburk eingegliedert und besteht aus den Ortsteilen Poušť und Záhornice. In Záhornice gibt es die Kirche St. Matthäus, die im 12. Jahrhundert errichtet und 1357 erstmals schriftlich erwähnt wurde. Die Statue des Hl. Johannes von Nepomuk aus dem Jahr 1870 steht an der Straße zur Jakubský Mlýn. Die Teiche Pustý rybník und Jakubský rybník sind beliebte Ausflugsziele. Die Gemeinde ist auch für den Leinmarkt bekannt, der im 18. Jahrhundert eine große Bedeutung hatte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Nymburk
- Seehöhe
- 211 m
- Website
- http://www.zahornice.cz/
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