📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Sobień
Burg in Polen
Die Burg Sobień war eine mittelalterliche Wehr- und Wohnanlage im San-Tal, im polnischen Karpatenvorland. Sie liegt im Dorf Manasterzec, Powiat Leski, an der Grenze zwischen den Ostkarpaten und dem zentralbeskidischen Vorgebirge. Die Ruine ist von Wald umgeben und gehört heute zum Ort Manasterzec. Die Burg war von großer strategischer Bedeutung, da sie die Straße am San sicherte. Im 13. Jahrhundert gab es bereits einen hölzernen Wehrturm, der 1340 durch eine gemauerte Festung ersetzt wurde. 1373 wurde sie von Elisabeth von Polen als Sitz des Klosters Stary Sacz genutzt. 1389 wurde sie der Familie Kmita übergeben, die sie bis 1512 als Hauptsitz verwendete. Die Burg war bis 1512 Sitz der Familie Kmita, die sie als bedeutenden Adelsgeschlecht prägte. 1474 und 1512 wurden sie durch ungarische Truppen zerstört. Die Familie verließ die Burg 1512 und zog nach Lesko. Die Anlage verfiel danach. 1997 wurden Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt, darunter eine Aufgangstreppe und eine Aussichtsplattform. Um den Burgberg ist ein Naturschutzgebiet eingerichtet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Baudenkmal
- Ort
- Manasterzec
- Erbaut
- 1400
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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