📷 Bild: Wikimedia Commons
Kopacz
Berg in Polen
Der Kopacz ist ein Bergmassiv im nördlichen Teil des Saanagebirges, gelegen im Sanoker Flachland im südöstlichen Polen. Es befindet sich im Powiat Sanocki der Woiwodschaft Karpatenvorland und ist der südlichste Ausläufer der Dynowskie-Vorgebirge. Das Gebiet umfasst etwa 15 km² und erreicht eine maximale Höhe von 535 m n.p.m. Die Hügelkette liegt im Höhenzug der Mittleren Beskiden und markiert die engste Stelle des Santales. Der Kopacz ist für seine reichen Salzlagerstätten und Salzquellen bekannt, die bis ins späte 19. Jahrhundert genutzt wurden. Der Boden besteht aus rotem Lehm und Kieseln mit vielen Mineralien. In der Umgebung finden sich Reste von Burgwällen, ein Hügelgräberfeld in Trepcza sowie Spuren einer Besiedlung, die von der Bronzezeit bis ins späte Mittelalter reicht. Der Fundplatz von Trepcza gehört zur keltischen Besiedlung im östlichen Bereich. Das Hochplateau des Kopacz weist Zeichen einer kontinuierlichen Besiedlung auf, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt. Die Gegend umfasst mehrere Bergkuppen mit Höhen zwischen 300 und 500 m n.p.m. und ist Teil der Grenze zwischen dem Słonne-Gebirge und der Sanoker-Senke. Die Region ist auch für ihre geologischen Besonderheiten und archäologischen Funde bekannt.
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- Art
- Berg
- Ort
- Sanok
- Seehöhe
- 535 m
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