Zisterzienserinnenkloster Wald

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Zisterzienserinnenkloster Wald

Kloster im Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg

Das Kloster Wald war ein Benediktinerinnenkloster in der Gemeinde Wald im Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg. Es wurde 1212 von den Schwestern Judintha und Ita von Weckenstein gegründet und war bis 2024 bestehend. Die Abtei war Teil der Reichsabtei Salem und hatte eine große Herrschaftsfläche, die bis ins 15. Jahrhundert ausgedehnt wurde. Sie umfasste mehrere Dörfer und war von der Stauferdynastie unterstützt. Das Kloster besaß Weinberge in Überlingen, Aufkirch, Goldbach und anderen Regionen, um den Konvent mit Wein zu versorgen. Es besaß auch Fischweiher, die für die Fastenzeiten wichtig waren. Die Herrschaft war bis ins 18. Jahrhundert weitreichend, wobei die Hohe Gerichtsbarkeit an verschiedene Adelsfamilien und später an Österreich überging. Im 17. Jahrhundert wurde die Klosterkirche im barocken Stil neu gebaut. In der Nachkriegszeit wurde das Kloster als Heimschule weitergeführt, die bis 2024 bestand. Die Schule bot Mädchen ein Gymnasium und Berufsausbildungen an. Die letzte Äbtissin war Katharina von Hornstein. Die Schule wurde 1994 in Trägerschaft der Erzdiözese Freiburg übernommen. Die letzte Schwester verließ das Kloster 2024.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Wald
Erbaut
1212
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Baden-Württemberg

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