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Kleine Tulln
Die Kleine Tulln ist ein Fluss in Niederösterreich, der ursprünglich bei Tulln in die Donau mündete. Sie entspringt als Koglbach nahe Rekawinkel in etwa 400 Metern Höhe und fließt zunächst durch die Flyschzone mit wasserundurchlässigen Gesteinen wie Sandstein und Mergel. Nach der Einmündung des Starzbachs bei Kogl trägt sie den Namen Kleine Tulln und passiert dabei Orte wie Sieghartskirchen und Judenau-Baumgarten. Der Fluss ist hydrologisch durch mehrere Zubringer geprägt, darunter Haberbach, Schönbach und Rossbach, die sein Einzugsgebiet von ursprünglich 96,6 Quadratkilometern speisen. Die Geologie entlang des Laufs wechselt von der Flyschzone über die Subalpine Molasse bis zur Molasse mit Sanden und Tonen, die den Wasserabfluss beeinflussen. Im Tullnerfeld, einer breiten Schotterebene, versickern Niederschläge weitgehend im Untergrund. Heute teilt sich die Kleine Tulln ihren Weg: Hochwasser fließt in Judenau in die Große Tulln, während der Niederwasserabfluss durch das alte Flussbett zu Altarmen zwischen Langenlebarn und Greifenstein führt. Unterhalb des Donaukraftwerks Greifenstein mündet sie schließlich in die Donau.
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