📷 Bild: Wikimedia Commons
HERA (Teilchenbeschleuniger)
Ringbeschleuniger von DESY
HERA war ein Teilchenbeschleuniger in Hamburg, der Teil der DESY-Installation war. Er war ein Ringbeschleuniger mit einem Umfang von 6336 m und lag 10 bis 25 m unter der Erdoberfläche. Die Anlage wurde 1991 in Betrieb genommen und bis 2007 genutzt. Sie ermöglichte Kollisionen von Protonen mit Elektronen oder Positronen und war die einzige solche Anlage weltweit. In vier unterirdischen Hallen wurden Experimente durchgeführt, die den Aufbau von Protonen aus Quarks und Gluonen untersuchten. HERA war ein bedeutendes Projekt mit internationaler Zusammenarbeit. Zwölf Länder beteiligten sich am Bau, und die Anlage war das erste internationale Großprojekt in der Teilchenforschung. Die Experimente H1, ZEUS, HERMES und HERA-B liefen in großen Hallen, die etwa 1,5 km voneinander entfernt waren. Die Detektoren wie H1 und ZEUS waren zylinderförmig aufgebaut und ermöglichten die Untersuchung der inneren Struktur von Protonen sowie der starken Wechselwirkung. HERMES und HERA-B untersuchten spezifische Aspekte wie den Spin von Protonen und die Entstehung von B-Mesonen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Teilchenbeschleuniger
- Ort
- Hamburg
- Erbaut
- 1992
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