Ulrichstein (Frankfurt am Main)
nicht erhaltener Turm in Frankfurt/Main
Der Ulrichstein war ein Turm der Frankfurter Stadtbefestigung und wurde erstmals 1391 urkundlich erwähnt. Er stand ursprünglich außerhalb der Stadtmauer und wurde vermutlich von Ulrich III. von Hanau oder Ulrich I. von Münzenberg errichtet. Nach dem Verlust der Pfandrechte an das Reich 1372 wurde der Turm von Frankfurt erworben und in die Sachsenhäuser Stadtmauer eingegliedert. Die Ruine blieb erhalten, auch nach dem Abriss der Stadtmauer 1812. Der Ulrichstein war Teil der Verteidigungsanlagen und wurde 1635 stark beschädigt. Nach dem Verfall der Wachlokale im 19. Jahrhundert blieb die Ruine als Wahrzeichen erhalten und wurde 1897 restauriert. 1930 wurde die Ruine schließlich abgerissen, obwohl der Magistrat und der preußische Landeskonservator den Erhalt forderten. Heute erinnert ein eingelassener Steinring an den ehemaligen Turm. Die Ruine des Ulrichsteins lag am Sachsenhäuser Ufer und war Teil der alten Stadtmauer. Sie stand neben der Fischerpforte, die später Schaumaintor hieß. Die Anlage kontrollierte den Zugang zur Stadt bis 1864, als die Tore nachts verschlossen wurden. Die Umgebung umfasste das Ufer der Main und die historischen Bauten der Stadt. Die Ruine war ein Zeichen der fränkischen Geschichte und der Entwicklung Frankfurts.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Frankfurt am Main
In der Nähe
- Dreikönigskirche100 m
- Eiserner Steg147 m
- Museum Angewandte Kunst196 m
- Fahrtor260 m
- Historisches Museum Frankfurt282 m
- Bibelhaus am Museumsufer - Erlebnismuseum280 m
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