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Dreikönigskirche
Kirchengebäude in Frankfurt am Main
Die Dreikönigskirche ist eine evangelische Kirche in Frankfurt am Main, die im neugotischen Stil zwischen 1875 und 1880 errichtet wurde. Sie liegt am südlichen Mainufer im Stadtteil Sachsenhausen und wurde nach einem Entwurf von Franz Josef Denzinger gebaut. Die Kirche war ursprünglich eine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert, die 1340 den Heiligen Drei Königen geweiht wurde. Die Pfarrrechte lagen lange bei der St. Bartholomäus-Kirche, bis die Dreikönigskirche 1452 zur Filialkirche wurde. Die Kirche war während der Reformation 1525 die erste reformierte Kirche Frankfurts. 1531 wurde ein dritter Prediger eingestellt, was die Benachteiligung der Sachsenhäuser Christen beendete. Im 19. Jahrhundert wurde die alte Kirche als baufällig angesehen, und es gab Streit um einen Neubau. 1872 wurde der Neubau genehmigt, und die Kirche wurde 1881 eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg blieb sie nur leicht beschädigt, und in den 2010er Jahren wurden Restaurierungen durchgeführt. Die Kirche ist eine neugotische Hallenkirche aus rotem Mainsandstein mit getreppten Strebepfeilern und Spitzgiebeln. Der 81 m hohe Turm war bei ihrer Errichtung das zweithöchste Gebäude in Frankfurt. Im Innenraum präsentiert sich die Kirche weitgehend im Originalzustand. Die Farbglasfenster wurden 1956 von Charles Crodel geschaffen, und die Künstlerin Petra Falk gestaltete 1994 drei Bildtafeln für den Chorraum. Die Orgel wurde 1961 durch Karl Schuke errichtet und 2003 renoviert. Das Geläut der Kirche ist Teil des Frankfurter Stadtgeläutes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Frankfurt am Main
- Baustil
- Neogotik
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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