Burg Erprath

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Burg Erprath

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Burg Erprath ist eine Ruine einer Motte im Rhein-Kreis Neuss, genauer gesagt in Weckhoven. Sie liegt im Mündungswinkel des Gillbachs in die Erft, etwa 850 Meter westlich der Kirche St. Paulus. Die Anlage war einst Teil einer eigenständigen Herrschaft der Familie von Erprath, die 1391 als „Erproide“ bezeichnet wurde. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut und später von den Grafen von Virneburg übernommen. Die Burg war eine zweiteilige Anlage mit einer Kernburg und einer Vorburg. Die Kernburg umfasste einen Wohnturm mit dicken Mauern, der aus römischem Abbruchmaterial gebaut wurde. Die Vorburg lag südwestlich davon auf einem Plateau. Die Anlage wurde 1586 im Truchsessischen Krieg zerstört. Heute sind nur Reste der Burg erhalten, darunter ein Burghügel, ein Wohnturm und Teile eines Burggrabens. Die Ruine wird vom Heimatverein Weckhoven betreut. Besucher können die Ruine der Burg Erprath erkunden, die sich am rechten Ufer der Erft befindet. Die Anlage liegt nahe einer Furt durch den Fluss und war einst ein strategischer Punkt. Die Reste der Burg umfassen einen künstlichen Burghügel, einen Wohnturm aus Ziegeln und Tuffstein sowie Teile einer Palisade und einer Bohlenbrücke. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Burg aus römischen Materialien gebaut wurde und im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Erft und die umliegenden Fluren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Neuss
Erbaut
1166

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