📷 Bild: Wikimedia Commons
château de Mortefontaine
Burg in Frankreich
Der Château de Mortefontaine ist ein 17. Jahrhundert errichtetes Schloss in Mortefontaine, im Département Oise in der Region Hauts-de-France. Es war die Residenz des Marquisats de Plailly-Montmélian und wurde später von Joseph Bonaparte als Sommerresidenz genutzt. Das Schloss war zentral für die Verwaltung und wurde bis 1654 zur Marquisatsgründung ausgebaut. Joseph Bonaparte lebte hier von 1798 bis 1814 und machte das Schloss zu einem Zentrum der gesellschaftlichen Lebenswelt. Während seiner Zeit wurden große Anlagen im Park errichtet, darunter ein chinesisches Pavillon und eine Glacière. Das Schloss war auch Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse, wie der Unterzeichnung des Vertrags von Mortefontaine im Jahr 1800 und der Vorbereitungen zur Friedenssicherung von Amiens. Das Schloss und sein Park sind heute eine private Residenz. Der Park, ursprünglich im englischen Stil gestaltet, hat sich im Laufe der Zeit verändert. Die Restaurierungsarbeiten im 20. Jahrhundert wurden durch verschiedene Eigentümer fortgesetzt, wobei das Schloss bis 1987 als Luxushotel genutzt wurde. Die Umgebung umfasst die historischen Anlagen und den Teil des Parks, der von Joseph Bonaparte geplant wurde.
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- Art
- Burg
- Ort
- Mortefontaine
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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