📷 Bild: Wikimedia Commons
château de Vallière
Burg in Frankreich
Der Château de Vallière ist ein 19. Jahrhundert erbautes Schloss in Mortefontaine, im Département Oise der Region Hauts-de-France. Der Park liegt teilweise in der Gemeinde Fontaine-Chaalis. Das Schloss wurde 1894 im neo-gotischen Stil für den Herzog von Gramont errichtet und gilt als historisches Monument. Der Park, an der Grenze des Forstes Ermenonville gelegen, wurde 1961 als geschützter Ort eingestuft. Der Schlosspark war ein Zentrum politischer Ereignisse, darunter die Unterzeichnung des Vertrags von 1800 zwischen Frankreich und den USA. Joseph Bonaparte baute den Grand Parc zwischen 1808 und 1814, umgeben von vier Seen, die von Künstlern wie Watteau und Corot gemalt wurden. Das Schloss war auch während des Ersten Weltkriegs Schauplatz eines Gefechts, das als „closest battle to Paris“ bekannt ist. Das Schloss beherbergt eine Kapelle und ein Theater, sowie 30 Zimmer mit jeweils eigenem Bad. Die Räume sind mit Zenitallicht aus zentralen Glasdächern über der Terrasse beleuchtet. Die Einrichtung umfasst eine 17. Jahrhundert-Tapete mit Wappen der Familie Gramont und Guiche, sowie Porträts und Möbel aus dem Verlust des alten Sommerpalais in Peking. Die Umgebung umfasst Weiden, eine Reitbahn und Waldgebiete, die von den Erben der Familie de Gramont weiterhin verwaltet werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Mortefontaine
- Baustil
- Neogotik
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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