Lemé
Lemé liegt im Westen der Landschaft Thiérache, 35 Kilometer östlich von Saint-Quentin. Die Gemeinde ist umgeben von mehreren Nachbargemeinden, darunter Le Sourd im Norden und Sains-Richaumont im Westen. Sie gehört zum Arrondissement Vervins und zum Kanton Marle. Die Region ist geprägt von flachem Gelände und landwirtschaftlichen Flächen, die den täglichen Lebensrhythmus der Einwohner prägen. Lemé wurde erstmals urkundlich erwähnt, als hugenottische Flüchtlinge aus dem 17. Jahrhundert die Gemeinde gründeten. Die Flüchtlinge kamen aus dem Ortsteil Bohain von Lemé und trugen maßgeblich zur kulturellen und religiösen Entwicklung der Region bei. Die Gemeinde war auch Zeuge wichtiger historischer Ereignisse, die den Charakter der Bevölkerung prägten und bis heute spürbar sind. Die Sehenswürdigkeiten von Lemé umfassen die Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption sowie den Temple-musée du Protestantisme dans le Nord de la France en Thiérache, der die Geschichte des Protestantismus in der Region erzählt. Zudem gibt es den Nationalen Soldatenfriedhof „Le Sourd“ und einen gemeinsamen deutsch-französischen Soldatenfriedhof, der als Monument historique geschützt ist. Bekannte Persönlichkeiten aus Lemé sind Timothée Colani und Jules Emile Saintin, die in der Region eine bleibende Spur hinterlassen haben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 409
- Fläche
- 11,36 km²
- Seehöhe
- 183 m
- Bezirk
- Aisne
In der Nähe
- château de Marfontaine4.2 km
- Kanton Sains-Richaumont4.6 km
- château de Brandouzy8.9 km
- château de Puisieux-et-Clanlieu6.6 km
- Kanton Marle10.9 km
- musée des Temps barbares10.9 km
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