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Paris-Lodronscher Sekundogeniturpalast
Schloss in Österreich
Der Paris-Lodronsche Sekundogeniturpalast ist ein historisches Gebäude in Salzburg, das im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Es war der Vorgänger eines geplanten Bauwerks auf dem Mirabellplatz, das von Paul Geppert geplant wurde. Der Palast war für die Schwestern von Fürsterzbischof Paris Lodron bestimmt und war dreigeschoßig mit zwei Eingangstoren, einem Garten und weiteren Gebäuden. Heute sind nur Reste des Gebäudes erhalten. Der Palast war ein bedeutendes Wohnhaus für die Familie Lodron und wurde 1818 durch einen Stadtbrand zerstört. Die Ruine blieb lange bestehen und wurde später zum Gasthof Zum roten Krebs, einem Treffpunkt für Künstler und Literaten wie Georg Trakl. 1908 wurde das Gebäude umgebaut, und im Zweiten Weltkrieg wurde es als Meldeamt der Wehrmacht genutzt. Heute beherbergt das Gebäude Einzelhandel und ein Boutiquehotel, wobei im Untergeschoß noch das Restaurant Zum Krebsenkeller existiert. Der Palast ist heute nur in Ruinen erhalten, wobei ein Einfahrtstor in den Innenhof das Wappen von Paris Lodron trägt. Die Lage des Gebäudes im Andräviertel und die Verbindung zum UNESCO-Welterbe zeigen seine historische Bedeutung. Die Ruine und die spätere Nutzung als Gasthof und Hotel vermitteln einen Einblick in die Entwicklung des Gebäudes und seiner Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Salzburg
In der Nähe
- Stadtmauer62 m
- Bürgerhaus, Winkler- oder Gugenbergerhaus85 m
- Bürgerhaus75 m
- Pfarrhof St. Andrä108 m
- Salzburger Barockmuseum83 m
- Paris Lodronscher Primogeniturpalast123 m
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