Salzburger Barockmuseum
ehemaliges auf barocke Kunst spezialisiertes Kunstmuseum in Salzburg
Das Salzburger Barockmuseum war ein Kunstmuseum in der Rechten Altstadt von Salzburg, das sich im Südflügel der Orangerie am Mirabellplatz befand. Es war Teil des Ensembles Mirabellgarten und Schloss Mirabell. Die Sammlung, die 1970 als Stiftung in öffentliches Eigentum überging, umfasste fast 350 Objekte, darunter Werke von Künstlern wie Paul Troger, Giovanni Battista Tiepolo und Gian Lorenzo Bernini. Das Museum wurde 2012 geschlossen und 2014 in den Domsaal des Salzburger Doms verlegt. Das Museum war das einzige in Europa, das sich ausschließlich auf den Entwurf barocker Kunst konzentrierte. Die Sammlung wurde 2010 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet. Nach der Schließung fanden in den Räumen des Nordoratoriums ab 2014 sporadische Ausstellungen statt, darunter „Prima Idea“ und „Von Bernini bis Rubens“. Die Meisterwerke blieben bislang im Depot, während das Sattler-Panorama bis 2025 in der Schwarzenbergkaserne gelagert wird. Im Salzburger Barockmuseum gab es Ausstellungsflächen im Nordoratorium des Doms, die für zeitgenössische Kammermusik konzipierte Konzerte beherbergten. Die Räume wurden nach der Schließung auch für andere Ausstellungen genutzt, beispielsweise für gotische Buchmalerei oder Teile der Sammlung Liechtenstein. Die ehemalige Orangerie wird ab 2025 als Welterbe-Besucherzentrum genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Salzburg
In der Nähe
- Mirabellgarten58 m
- Vier Elementebrunnen59 m
- Pfarrhof St. Andrä110 m
- Paris-Lodronscher Sekundogeniturpalast83 m
- Salzburger Marionettentheater und Kammerspiele, ehemals Hotel Mirabell137 m
- Schloss Mirabell138 m
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