Dolní Domaslavice

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Dolní Domaslavice

Gemeinde in Tschechien

Dolní Domaslavice ist eine Gemeinde im Okres Frýdek-Místek, Tschechien. Sie liegt neun Kilometer südöstlich von Havířov und am südöstlichen Ufer des Stausees Žermanice. Das Dorf befindet sich im Beskidenvorland und war bis 1955 im Tal der Lučina. Nachbarorte umfassen Zelené Město, Rozsudek, Vrazidlo, Záluží, Hradiště, Zavadovice, Třanovice, Mušalec, Fifejdy, Horní Tošanovice, Dolní Tošanovice, Vidíkov, Horní Domaslavice, Kocurovice, Lučina und Soběšovice. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde im 14. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt und war bis ins 15. Jahrhundert Sitz der Vladiken von Domaslovice. Im 16. Jahrhundert erwarben die Tluk von Toschanowitz Nieder Domaslowitz, und 1603 kaufte Anna Marklovský von Žebrák das Gut. 1619 bestand das Dorf aus 38 Anwesen. 1739 bis 1745 wurde die Pfarrkirche Jakobus des Älteren errichtet. 1948 wurde das Gut enteignet, und 1957 versank das alte Dorf unter dem Stausee Žermanice. In Dolní Domaslavice gibt es eine evangelische Kapelle auf dem Friedhof, die 1989 geweiht wurde. Die Gemeinde besteht aus zwei Ansiedlungen, Volovec und Zavadovice. Die Lage am Stausee Žermanice und die historischen Bauten sowie die Umgebung im Beskidenvorland bieten eine reizvolle Landschaft. Die Nachbarorte und die historischen Verbindungen zu Polen und dem Schlesischen Adel prägen das Bild der Gemeinde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Frýdek-Místek
Seehöhe
345 m

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