Horní Domaslavice

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Horní Domaslavice

Gemeinde in Tschechien

Horní Domaslavice ist eine Gemeinde im Okres Frýdek-Místek, Tschechien. Sie liegt neun Kilometer nordöstlich von Frýdek-Místek und befindet sich im Beskidenvorland an der Lučina am oberen Ende des Stausees Žermanice. Östlich des Dorfes erhebt sich der 362 Meter hohe Hügel Vidíkov. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte, darunter Soběšovice im Norden und Vojkovice im Süden. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Das Dorf wurde vermutlich durch den schlesischen Fürsten Domaslav gegründet. Im 15. Jahrhundert war es Sitz der Vladiken von Domaslovice. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss durch die Familie Grohmann von Gronau errichtet und später durch einen Glücksspieler verloren. 1929 wurde das Schloss abgerissen. 1938 wurde das Dorf an Polen angeschlossen, kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg zur Tschechoslowakei zurück und wurde 1961 Teil des Okres Frýdek-Místek. In Horní Domaslavice gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die barocke Pfarrkirche Jakobus des Älteren wurde 1739–1745 errichtet und steht heute südlich des Stausees Žermanice. Die Kapelle der hl. Anna wurde um 1654 gebaut. Reste des Schlosses, das 1782 errichtet wurde, sind noch vorhanden. Im Schlosspark stehen Statuen der Jungfrau Maria, des hl. Florian und des hl. Johannes von Nepomuk. Zudem gibt es den Teich Mořské oko, der aus einem Steinbruch entstand, der für den Bau des Schlosses angelegt wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Frýdek-Místek
Seehöhe
320 m

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