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Burgruine Heilsberg
Burgruine in Deutschland
Die Burgruine Heilsberg liegt auf 420 Meter ü. NN südöstlich des Ortsteils Pangerlhof in Wiesent, Oberpfalz. Sie ist eine Höhenburg, die als denkmalgeschütztes Baudenkmal unter der Aktennummer D-3-75-209-13 und als Bodendenkmal unter D-3-6940-0050 gelistet ist. Die Anlage umfasst eine Ringmauer, einen Halsgraben und einen Bergfried aus Gussmauerwerk. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von den Truchsessen von Heilsberg und Eggmühl erbaut und diente der Erschließung der Waldgebiete nördlich der Donau. Sie war bis Mitte des 15. Jahrhunderts ein Lehen der Regensburger Bischöfe, bis die Wittelsbacher die Besitzungen übernahmen. Im 16. Jahrhundert verfiel die Burg und wurde schließlich verlassen. Besucher können die Reste der Ringmauer, Umfassungsmauern und den Bergfried besichtigen. Im Südosten sind Mauerreste eines Torbaus erhalten. Seit 2005 wird die Ruine durch einen Förderverein erhalten. Der Burgplatz ist ein Bodendenkmal und Teil der Geschichte der Gemeinde Wiesent.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Wiesent
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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