📷 Bild: Wikimedia Commons
Benediktinerkloster Frauenzell
archäologische Stätte in Deutschland
Das Benediktinerkloster Frauenzell liegt im Gemeindeteil Brennberg in der Oberpfalz, nahe Regensburg. Es war ursprünglich eine Einsiedelei, die 1317 von Graf Reimar IV. von Brennberg gestiftet wurde und 1351 zum Priorat erhoben wurde. 1424 erhielt es den Rang einer Abtei, wofür Abt Konrad Pläbl verantwortlich war. Die Abtei blieb bis 1803 bestehen, bis sie durch die Säkularisation aufgelöst wurde. Das Kloster war bis zur Auflösung ein bedeutender kultureller und religiöser Ort. Es besaß eine Klosterschule, die berühmte Absolventen hervorbrachte, und eine barocke Klosterkirche, die bis heute als Pfarrkirche dient. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert unter Abt Benedikt Eberschwang neu gebaut und verfügt über Rokoko-Fresken und eine historische Orgel. Die ehemaligen Klostergebäude umfassen einen Hof mit Refektorium, Bibliothek und Abtswohnung, die bis heute teilweise erhalten sind. Besucher können die ehemalige Klosterkirche und Bibliothek besuchen, wo Führungen und Konzerte angeboten werden. Die Umgebung umfasst den Klostergarten sowie Reste der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche. Die historischen Gebäude und die barocke Kirche bieten Einblick in die Geschichte und Kultur des Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Archäologische Stätte, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Brennberg
- Adresse
- Frauenzell 7
- Erbaut
- 1301
- Architekt
- Albert Schöttl
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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