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Kalasantinerkirche St. Josef
Kirchengebäude in Wien
Die Kalasantinerkirche St. Josef ist eine katholische Pfarrkirche im Wiener Bezirk Penzing, Reinlgasse 25. Sie ist dem heiligen Josef gewidmet und gehört zum Stadtdekanat 15 der Erzdiözese Wien. Das Gebäude entstand 1897 im Zusammenhang mit einer Niederlassung des Kalasantiner-Ordens, dessen erstes Rektorat P. Wenzel Siman leitete. Die Kirche blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. 1912 wurde sie erweitert und erhielt neben dem Kloster ein zweistöckiges Gebäude mit Theatersaal. 1935 wurde sie zur eigenständigen Pfarre mit über 24.000 Gläubigen. Während der NS-Zeit erlitt sie schwere Eingriffe: Das Haus wurde beschlagnahmt, der Pfarrer P. Heinrich Wagner mehrfach verhaftet und der Laienführer Dr. Jakob Kastelic 1944 im KZ hingerichtet. Ein Bombentreffer beschädigte 1945 das Gotteshaus, doch bereits 1946 konnte es als erste wiederaufgebaute Kirche Wiens neu geweiht werden. Später beherbergte das Kloster das Ordensnoviziat, bevor 1984 eine neue Orgel von Friedrich Heftner eingebaut und 1995–1997 eine umfassende Renovierung durchgeführt wurde. Vor Ort erwartet Besucher ein schlichtes, aber eindrucksvolles Kircheninnere mit mechanischer Orgel aus dem Jahr 1984. Das Instrument verfügt über 13 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Reinlgasse liegt in einem ruhigen Wohnviertel Penzings, wo die Kirche als geistliches Zentrum mit pastoraler Tradition wirkt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Wien
- Adresse
- Reinlgasse 25
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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