Benediktinerinnenkloster St. Maria, Fulda

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Benediktinerinnenkloster St. Maria, Fulda

Kirche und Kloster in Fulda, Hessen

Die Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria in Fulda ist ein Kloster der Benediktinerinnen, das 1626 gegründet und 1631 eröffnet wurde. Die Gebäude liegen im Stadtzentrum, in der Nonnengasse 16. Die Abtei war bis 1802 vom Hochstift Fulda abhängig und überlebte die Säkularisation durch die Aufnahme einer Mädchenschule. 1898 wurde sie zur Abtei erhoben, und 1982 trat sie der Beuroner Kongregation bei. Die Klosterkirche, die 1629–1631 erbaut wurde, steht im Zentrum des Komplexes. Die Abtei ist bekannt für ihren 2000 m² großen Klostergarten, in dem Obst, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Die Nonnen betreiben zudem kunsthandwerkliche Werkstätten und einen Klosterladen. Die Klosterkirche, im Volksmund „Nonnenkirche“ genannt, vereint Elemente der Spätgotik und Renaissance. Sie besitzt einen markanten Westgiebel und eine Treppe zur Chorapsis. Die Emaille-Altar und Glasfenster wurden von Lioba Munz OSB gestaltet. Die Orgel, erbaut 1910, ist mit pneumatischer Kegelladen-Traktur ausgestattet. Die Abtei bietet Besuchern einen Blick in das Klosterleben und die Geschichte der Nonnen. Die Klosterkirche mit ihrer barocken Ausstattung und dem Gartensystem ist ein zentraler Ort. Die Nonnen betreiben kunsthandwerkliche Aktivitäten und betreuen den Garten. Die historische Entwicklung der Abtei, von der Gründung bis zur heutigen Zeit, spiegelt sich in den Gebäuden und Räumen wider. Die Abtei ist ein Ort der Ruhe und des spirituellen Lebens.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Abtei, religiöse Gemeinschaft
Ort
Fulda
Erbaut
1626
Baustil
Internationale Gotik
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

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