Arzon
Arzon liegt auf der Rhuys-Halbinsel, die vom Golf von Morbihan im Norden und der Bucht von Quiberon im Süden begrenzt wird. Die Gemeinde grenzt im Osten an Saint-Gildas-de-Rhuys und gehört zum Regionalen Naturpark Golfe du Morbihan. Die Ortschaft ist mit der Departementsstraße D780 gut erschlossen, die als Boulevard de la Résistance und Rue du General de Gaulle bekannt ist. Der Ort verfügt über einen Schiffsliegeplatz und ist durch den Jachthafen Port du Crouesty sowie mehrere Campingplätze wie Tindo und Port Sable bekannt. Arzon wurde erstmals 836 erwähnt, als eine Pfarrei zur Abtei von Redon gehörte. Spuren römischer Straßen deuten auf eine frühere Besiedlung hin. Die Gemeinde war bis 1947 Endpunkt der Strecke der Chemins de fer du Morbihan. Der Ort spielte im Zweiten Weltkrieg eine Rolle als Verkehrsknotenpunkt und war Teil der Widerstandsbewegung, was sich in der Namensgebung der Straße widerspiegelt. Arzon ist für seine historischen Sehenswürdigkeiten bekannt, darunter die Reste einer mittelalterlichen Befestigungsanlage, ein Leuchtturm an der Halbinsel und die Kapelle St. Nicolas im Ortsteil Kerners. Zudem sind der Dolmen von Bilgroix, der Tumulus von Tumiac und die Allée couverte Grah-Niol als Monument historique eingestuft. Die Gemeinde unterhält eine Partnerschaft mit Lahinch in Irland.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 2.271
- Fläche
- 8,93 km²
- Seehöhe
- 36 m
- Bezirk
- Morbihan
- Website
- https://www.arzon.fr/
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