📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Rothmühle
Schloss in Rannersdorf, Bezirk Bruck an der Leitha, Niederösterreich
Das Schloss Rothmühle ist ein Barockschloss in Rannersdorf, einem Stadtteil von Schwechat. Es steht seit 1967 im Eigentum der Stadtgemeinde Schwechat und wurde erstmals 1300 urkundlich erwähnt. Das Gebäude durchlief verschiedene Nutzungszwecke, darunter Mühle, Fabrik und Arbeiterquartier. Der Name des Schlosses änderte sich mehrmals, wobei die Herkunft des Namens „Rothmühle“ vermutlich auf die roten Backsteine zurückgeht, aus denen es ursprünglich gebaut wurde. Das Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und wurde bis 1972 saniert, wobei 8 Millionen Schilling investiert wurden. Es umfasst verschiedene Räume wie den Festsaal mit Stuckdecke, die Kapelle mit Deckengemälde und den Mozartsaal, den Mozart 1773 besuchte. Zudem gibt es den Nestroysaal, benannt nach Johann Nestroy, sowie den Schlosshof und den Garten. Die Anlage ist um 6.500 m² groß und hat einen mittelalterlichen Kern. Im Schloss finden jährlich die Nestroy-Spiele Schwechat statt, die seit 1973 im Hof des Schlosses spielen. Die Säle werden für Hochzeiten und Tagungen genutzt, beispielsweise das MESMER-Symposium 2006. Die sechs Fremdenzimmer werden von der Stadtgemeinde Schwechat betrieben. Die Nutzung des Schlosses als Kulturzentrum und Veranstaltungsort unterstreicht seine Bedeutung für die Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Mühle, Schloss
- Ort
- Schwechat
- Adresse
- Rothmühlstraße 5
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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