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Schloss Altkettenhof
Schloss in Schwechat, Niederösterreich
Das Schloss Altkettenhof liegt in der Stadt Schwechat, nördlich von Wien, und wurde im 13. Jahrhundert als kleinere Anlage errichtet. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und von verschiedenen Eigentümern übernommen, darunter der Erste Kanzler Heinrich Kajetan von Blümegen und der Brauindustrieller Anton Dreher. 1938 wurde es an die Stadt Schwechat übergeben und später an das Bundesministerium für Justiz vergeben. Das Schloss ist ein U-förmiges Gebäude mit einer nach Osten offenen Fassade, Pilastern und Risaliten. Es verfügt über einen Wintergarten auf der Südseite und eine Terrasse auf der Nordseite. Das Gebäude liegt zwischen den Flüssen Schwechat und Kalter Gang, unweit der Mündung der Liesing. Die Brücke über die Schwechat wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und später vollständig entfernt. Das Schloss dient seit 1960 als Bezirksgericht und seit 1964 als Justizschule. Die Renovierungen und Umbauten im neobarocken Stil wurden von Architekten wie Emil Bressler und Johann Miksch durchgeführt. Heute steht es im Eigentum der Bundesimmobiliengesellschaft und ist ein Teil der Justizinfrastruktur Österreichs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Schulgebäude
- Ort
- Schwechat
- Adresse
- Schloßstraße 7
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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