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Kloster Oliva
Kloster in Polen
Das Kloster Oliva liegt in der ehemals eigenständigen Stadt Oliva, die seit 1926 Stadtteil von Danzig ist. Es war ein Zisterzienserorden bis 1831, als es säkularisiert wurde. Die Abteikirche Oliva, heute Erzkathedrale, ist ein herausragendes Baudenkmal und seit 1925 Kathedrale des Bistums Danzig. Das Kloster spielte in der Geschichte eine wichtige Rolle, etwa bei der Durchsetzung des Bernsteinregals ab 1342. Es war Sitz des Missionsbischofs für Preußen und wurde mehrfach zerstört, unter anderem 1577. Die Klosterkirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert umgestaltet. 1920 wurde Danzig zur Freien Stadt erklärt, und Oliva wurde zum Bischofssitz des neu gegründeten Bistums. In Oliva kann man die historische Abteikirche besuchen, die heute Erzkathedrale ist. Die Ortschaft umfasst auch den Äbtepalast, der 1754 bis 1756 gebaut wurde. Umgebung sind die Weichselmündung und der Danziger Hafen. Die Klosterbibliothek enthält wertvolle Musikhandschriften, darunter Werke italienischer Komponisten und anonyme Tanzweisen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- religiöse Gemeinschaft, Zisterzienserkloster, Abtei, Baudenkmal
- Ort
- Danzig
- Erbaut
- 1185
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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