📷 Bild: Wikimedia Commons
Äbtepalast zu Oliva
Schloss in Polen
Der Äbtepalast zu Oliva war die Residenz des Abtes des Zisterzienserklosters in Oliva, Polen. Er liegt in der Nähe des Klosters und des Doms zu Oliva. Der Bau begann 1754 und wurde 1756 fertiggestellt. Er wurde vom letzten polnischen Abt Jacek Rybiński finanziert und ist eine Erweiterung des älteren „Alten Äbtepalastes“. Der Palast diente nach der ersten Teilung Polens als Residenz des Fürstbischofs von Ermland. 1830 wurde dort der Vertrag zur Regulierung der Diözesanangelegenheiten unterzeichnet, der als Konvention von Oliva bekannt ist. Nach der Säkularisation 1831 wurde der Palast 1926 zum Staatlichen Landesmuseum für Danziger Geschichte umfunktioniert. 1945 brannte er vollständig aus, wurde in den 1960er Jahren wiederaufgebaut und später als Sitz der Abteilung für Zeitgenössische Kunst des Danziger Nationalmuseums genutzt. Im Äbtepalast gibt es Räume, die für die Ausstellung zeitgenössischer Kunst genutzt werden. Die Architektur und die Ausstattung spiegeln die Geschichte des Gebäudes wider. Aus den Räumen haben Besucher Ausblicke auf die Umgebung. Die Lage des Palasts ermöglicht einen Blick auf das Kloster und den Dom, die beide in der näheren Umgebung liegen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Museum, Abtspalast, Baudenkmal
- Ort
- Danzig
- Erbaut
- 1756
- Baustil
- Rokoko
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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