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Benediktinerkloster Kempten
Benediktinerabtei im Heiligen Römischen Reich
Das Benediktinerkloster Kempten war ein historisches Territorium im Schwäbischen Reichskreis, das bis 1802 bestand. Es umfasste etwa 1000 km² und war mit Kempten, dem Zentrum der Fürstabtei, sowie neun Märkte, 85 Dörfern und vielen Weilern verbunden. Die Reichsstadt Kempten war eine Enklave, die dem Fürststift angehörte. Das Fürststift Kempten erreichte im 12. Jahrhundert den Fürstentitel und erlangte 1062 die Reichsunmittelbarkeit. Im 14. Jahrhundert wurde das Territorium durch Lehen und Leibeigenschaften erweitert. 1525 spielte das Stift eine Rolle im Bauernkrieg, wobei der Fürstabt Sebastian von Breitenstein eine Vertragsunterzeichnung mit den Bauern erzwang. Im 17. Jahrhundert wurde das Stift nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg in barockem Stil wiederaufgebaut. Die Residenz und die Stiftskirche St. Lorenz wurden neu errichtet. Nach der Säkularisation 1803 wurden die Räume der Residenz von Gerichten genutzt, während die Stiftskirche als Pfarrkirche weitergeführt wurde. Die kulturellen und archivischen Bestände des Fürststifts sind heute im Staatsarchiv Augsburg verwahrt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Kempten
- Adresse
- Hildegardplatz 2, Pfeilergraben 16, Residenzplatz 4–6, 87435 Kempten (Allgäu)
- Erbaut
- 1213
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
In der Nähe
- Fürstäbtliche Residenz3 m
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- St. Lorenz (Kempten)120 m
- Palais Friedensplatz 2; Residenzplatz 31 in Kempten (Allgäu) (D-7-63-000-201#2)164 m
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