St. Veit

📷 Bild: Wikimedia Commons

NiederösterreichBezirk Q980

St. Veit

Kirchengebäude in Lauingen (Donau)

Die katholische Filialkirche St. Veit steht in Veitriedhausen, einem Stadtteil von Lauingen im Landkreis Dillingen an der Donau. Sie ist auf den Grundmauern eines spätmittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet und wurde im 18. Jahrhundert umgebaut. Die heutige Ausstattung entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Kirche wurde erstmals 1393 schriftlich erwähnt und wurde nach Schäden im Dreißigjährigen Krieg 1684 wiederhergestellt. Die Kirche besitzt eine einzigartige Architektur mit einem fünfgeschossigen Turm an der Nordseite. Der Turm hat einen quadratischen, dreigeschossigen Unterbau und einen zweigeschossigen, oktogonalen Aufbau. Die Westfassade hat einen modernen Eingang mit Vorzeichen. Das Langhaus ist in drei Achsen unterteilt und mit einem Flachdach gedeckt. Der dreiseitig geschlossene Chor ist ebenfalls mit einer Flachdecke versehen. In der Kirche befindet sich ein Holzkruzifix aus der Zeit um 1700 mit Engelsköpfen an den Kreuzarmen. Das Taufbecken datiert ebenfalls um 1700. Die Kirche wurde 1987 außen und 1999 innen renoviert. Sie ist Teil der Pfarrei Frauenriedhausen und war bis 1928 Teil der Pfarrei Gundelfingen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Kirchengebäude
Ort
Lauingen
Adresse
St.-Veit-Straße 8
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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