📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Haunsheim
archäologische Stätte in Deutschland
Schloss Haunsheim ist eine Flügelanlage im neugotischen Stil, die sich in Haunsheim befindet. Es liegt fünf Kilometer nordwestlich von Lauingen im Landkreis Dillingen an der Donau, hoch über dem Zwergbachtal. Das Schloss ist von einem englischen Landschaftsgarten umgeben und gehört der Familie von Hauch. Es ist nur bedingt öffentlich zugänglich. Das Schloss wurde im 13. Jahrhundert als Feste begonnen und 1601–1604 von Zacharias Geizkofler errichtet. Der Bau kostete 16.864 Gulden. 1704 diente es als Hauptquartier für John Churchill, 1. Duke of Marlborough, während des Spanischen Erbfolgekriegs. 1806 verlor Haunsheim die Reichsunmittelbarkeit, und 1823 erwarb die Familie von Süßkind den Besitz. Nach einem Brand 1823 wurden Teile des Schlosses abgerissen, und 1849 wurde es im neugotischen Stil umbaut. Im Schloss sind Räume wie die Orangerie, der Gewölbekeller, der Rittersaal und der Festsaal zugänglich. Diese Räume werden für Festlichkeiten und Veranstaltungen genutzt. Zudem finden Ausstellungen und Konzerte statt. Der Förderverein Freundeskreis Schloss Haunsheim e. V. fördert die Erforschung der Geschichte und Baugeschichte des Schlosses.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Schloss
- Ort
- Haunsheim
- Adresse
- Schloßstraße 24
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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