📷 Bild: Wikimedia Commons
Tuxbach
Der Tuxbach entspringt im Tuxertal, wo drei Quellbäche nahe Waldeben unter dem Tuxer Joch zusammenfließen. Die Bäche werden vom Tuxer Ferner und Schwarzbrunnerkees gespeist, zwei Gletschern, die das Wasser über Jahrtausende geprägt haben. Bei Hintertux durchbricht der Bach die Schraubenfallhöhle, eine 105 Meter lange Höhle, die er nach dem Ende der letzten Eiszeit formte. Das Tal selbst trennt die Tuxer Alpen im Norden von den Zillertaler Alpen im Süden und windet sich von Vorderlanersbach aus in südöstlicher Richtung bis zur Mündung in den Zemmbach zwischen Finkenberg und Mayrhofen. Der Fluss führt im Schnitt 3,77 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, wobei die Menge stark von der Jahreszeit abhängt. Im Juni, zur Schneeschmelze, steigt der Abfluss auf 8,48 Kubikmeter, während er im Februar auf 1,13 Kubikmeter sinkt. Besonders markant sind die Wasserfälle entlang des Bachs, etwa der Schleierfall des Weitentalbachs oder der Schraubenwasserfall des Schwarzbrunnerbachs. Bei Persal überspannt die denkmalgeschützte Teufelsbrücke den Tuxbach und verbindet die Talflanken. Im oberen Bereich ist der Bach durch menschliche Eingriffe verändert, doch ab der Einmündung des Tuxeggbachs gilt er als naturnah. Die Gewässergüte liegt zwischen den Klassen I und II, was auf eine relativ ungestörte Wasserqualität hindeutet. Wanderer können dem Lauf des Tuxbachs folgen, der sich durch enge Schluchten und breite Talböden schlängelt, während die umliegenden Gipfel wie der Olperer mit 3476 Metern Höhe das Panorama prägen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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