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Johanneser Kurhaus
Heileinrichtung und Begegnungsstätte im Oberharz nahe der Stadt Clausthal-Zellerfeld im Landkreis Goslar in Niedersachsen
Das Johanneser Kurhaus war ein Kur- und Begegnungsstättenbetrieb im Oberharz, nahe Clausthal-Zellerfeld im Landkreis Goslar. Es lag in der Nähe der Johanneser Bergwiesen und wurde ursprünglich als Zechenhaus errichtet. Nach dem Abbruch des Bergbaus wurde es 1878 als Ausflugskaffee weitergenutzt und 1888 zum Kurhaus umfunktioniert. 1893 wurde ein neues Gebäude neben dem alten Zechenhaus errichtet, das 1897 abgerissen wurde. Das Johanneser Kurhaus war eines der größten Kurhäuser in der Region und zog Prominente wie Adel, Industrielle und Beamte an. Es spielte eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben und wurde durch Veranstaltungen und die Bergakademie Clausthal unterstützt. Im Jahr 1914 wurde eine Radiumquelle genutzt, und das Haus diente während des Ersten Weltkriegs als Lazarett. 1953 wurde es erneut eröffnet, doch aufgrund mangelhafter Rentabilität und Wasserknappheit wurde es 1967 abgerissen. Das Kurhaus lag eingebettet in Fichtenwäldern und hatte eine eigene Landwirtschaft auf 15 ha Wiesenflächen. Es bot seinen Gästen moderne Annehmlichkeiten wie Zentralheizung, Kühlräume und elektrische Küchenmaschinen. Die Umgebung bot Wanderungen und Ausblicke auf die Harzberge. Die historische Bedeutung des Gebäudes wird durch seine Rolle im Aufbau des Kur- und Fremdenverkehrs in Clausthal-Zellerfeld unterstrichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kurhaus
- Ort
- Clausthal-Zellerfeld
- Erbaut
- 1893
- Seehöhe
- 600 m
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