📷 Bild: Wikimedia Commons
Laeiszhalle
Konzerthalle in Hamburg, Deutschland
Die Laeiszhalle, ursprünglich Musikhalle Hamburg, ist ein Konzerthaus am Johannes-Brahms-Platz in Hamburg-Mitte. Errichtet im hanseatischen Neobarock-Style, wurde sie 1908 als modernstes Konzerthaus Deutschlands eingeweiht. Der Große Saal fasst 2025 Zuschauer, der Kleine Saal 640. Die Laeiszhalle ist ein Beispiel für bürgerliches Mäzenatentum und wurde durch den Reeder Carl Laeisz finanziert. Sie überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt und wurde nach der Kriegszeit als Funkhaus genutzt. Die Laeiszhalle bietet regelmäßig Konzerte von Ensembles wie der Symphoniker Hamburg und der Hamburger Orchestergemeinschaft. Im Großen Saal ist die Walcker-Orgel ausgestattet, die 1950 in das Thalia-Theater umgesetzt wurde. Die Beckerath-Orgel, die bis 2021 im Einsatz war, wurde 2023 abgebaut. Im Brahms-Foyer sind Büsten von Komponisten wie Johannes Brahms, Felix Mendelssohn und Ludwig van Beethoven aufgestellt. Der Platz vor dem Gebäude, der Johannes-Brahms-Platz, wurde 1997 umbenannt, um den 100. Todestag Brahms’ zu ehren. Die Laeiszhalle liegt im historischen Bereich der Hamburger Wallanlagen, gegenüber dem Sievekingplatz mit seinen Gerichtsgebäuden. Auf dem Johannes-Brahms-Platz steht eine Skulptur von Maria Pirwitz und ein Brahms-Kubus von Thomas Darboven. Die Umgebung umfasst kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten, die zur Atmosphäre der Laeiszhalle beitragen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Konzerthaus
- Ort
- Hamburg-Mitte
- Erbaut
- 1908
- Baustil
- Neobarock
- Architekt
- Martin Haller
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hamburg
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