GK Wien-Südost

📷 Bild: Wikimedia Commons

Wien

GK Wien-Südost

Die GK Wien-Südost war eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungskurzkupplung im Umspannwerk Wien-Südost, die von Juni 1993 bis Oktober 1996 in Betrieb war. Sie verband das österreichische mit dem ungarischen Stromnetz und hatte ihren Anschlusspunkt in Győr. Die Anlage wurde von Siemens gebaut und erreichte eine maximale Übertragungsleistung von 600 Megawatt bei 142 Kilovolt. Die Technik der GK Wien-Südost ähnelte stark der HGÜ-Kurzkupplung in Etzenricht, etwa durch den Einsatz von 864 Thyristoren. Allerdings unterschied sie sich durch den Einsatz von vier dreiphasigen statt sechs einphasigen Transformatoren. Ursprünglich sollte die Anlage nach dem Synchronschluss der Stromnetze 1995 überflüssig werden, doch fehlende 380-kV-Netzstrukturen in Österreich verzögerten die Stilllegung bis 1996. Heute erinnert nur noch ein Oberwellenfilter an die Anlage. Die ehemalige Stromrichterhalle dient nun als Werkstatthalle, während an ihrer Stelle ein neues Gebäude für den Hauptlastverteiler Österreichs entsteht. Ein markanter Mast der 380-kV-Leitung nach Győr ist nachts beleuchtet und von der Schnellstraße S1 aus sichtbar. Die Leitung verläuft auf gemeinsamen Masten mit einer weiteren 380-kV-Leitung und passiert das Umspannwerk Sarasdorf in geringer Entfernung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Mehr in dieser Region entdecken

Themen rund um Wien

Alle Themen in Wien →

In der Nähe

🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Alle Sehenswürdigkeiten in Wien

QR-Code

QR e1c293d
e1c293d