📷 Bild: Wikimedia Commons
Illuka
ehemalige Gemeinde in Estland
Illuka vald lag im Nordosten Estlands, im Kreis Ida-Viru. Die Gemeinde umfasste ein Gebiet von 543,82 km² und war bekannt für ihre geringe Bevölkerungsdichte. Zu den Dörfern gehörten Agusalu, Edivere, Jaama und viele weitere. Der Hauptort Illuka war der zentrale Ort der Gemeinde, umgeben von ländlicher Landschaft und kleineren Siedlungen. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Das ehemalige Gutshaus Illuck wurde 1921 zur Schule umfunktioniert und dient bis heute als Bildungsort. Das russisch-orthodoxe Nonnenkloster Kuremäe, auch als Pühtitsa bekannt, war ein prägendes Element der Region. Es wurde zwischen 1892 und 1895 gebaut und ist heute von 163 Nonnen bewohnt, die in der Landwirtschaft tätig sind und touristische Führungen anbieten. Das Kloster Kuremäe ist das einzige russisch-orthodoxe Nonnenkloster Estlands und ein bedeutender Pilgerort. Es stand ursprünglich auf der Stelle des heiligen Berges der heidnischen Esten, der in der Volksdichtung mit dem Sagenhelden Kalevipoeg verbunden ist. Die Gemeinde Illuka ist somit ein Ort, der sowohl religiöse als auch kulturelle Bedeutung besitzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- ehemalige Gemeinde in Estland
- Ort
- Kreis Ida-Viru
- Website
- http://www.illukavv.ee
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