📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Oberdolling
Schloss in Deutschland
Das Schloss Oberdolling ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal in Oberdolling, einem Ort im Landkreis Eichstätt von Oberbayern. Es liegt 370 Meter östlich der Pfarrkirche St. Georg und wurde als untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Anlage im Bayernatlas registriert. Die Anlage war ursprünglich ein Wassergraben umgebener Burg, der im 17. Jahrhundert als „Schleckerstein“ bekannt war. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Herren von Tollingen in Oberdolling ansässig waren. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg durch schwedische Truppen zerstört, 1649 wurde sie von den Ingolstädter Jesuiten neu errichtet. Seit 1830 war das Schloss in bäuerlichem Besitz, bis die Familie Foerster es 1931 nach historischem Vorbild wieder aufbaute. Das Schloss ist eine ehemalige Wasserschlossanlage mit dreigeschossigem Walmdachbau und Eckerkertürmen. Es wird von einem Wassergraben umgeben, der die ursprüngliche Burg umschloss. Die Anlage bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ist Teil des historischen Erbes der Region.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Oberdolling
- Adresse
- Hauptstraße 21
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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