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Turmruine Sarmingstein
Burgruine in Oberösterreich
Die Turmruine Sarmingstein liegt in St. Nikola an der Donau, im Bezirk Perg in Oberösterreich. Sie ist Teil einer historischen Mautstelle und steht auf einem Hang 20 Meter über der Donau. Die Ruine befindet sich neben der Donaustraße B3, westlich des Ortes Sarmingstein, zwischen den Häusern Nr. 7 und 9. Sie ist Teil einer Basteianlage, die den Verkehr auf der Donau und der Straße überwacht hat. Die Turmruine ist der letzte erhaltene mittelalterliche Mautturm an der Donau. Sie wurde 1488 von den Gebrüdern Prueschenk errichtet und diente bis ins 17. Jahrhundert der Maut und Sicherung. 1538 wurde sie von Propst Conrad von Waldhausen mit Basteien versehen. 1968 wurde eine Aussichtsplattform hinzugefügt, und 2013 stürzten Teile der Mauerschale ein. Die Ruine ist Teil des Marktwappens von Sarmingstein. Von der Sarmingbachstraße L575 führt ein Fußweg von etwa 250 Metern zum Turm. Auf dem Turm, der etwa 10 Meter Durchmesser hat, gibt es noch Teile der schrägen Mauer und den verkürzten Turm. Die Basteianlage umfasste einen Innenhof zur Donau hin, ein Mauthaus und Tordurchlässe. Die Ruine ist touristisch erreichbar und bietet Ausblicke auf die Donau und die Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Befestigung, Burgruine, Turmruine, Aussichtsturm
- Ort
- St. Nikola an der Donau
- Adresse
- Sarmingstein 7, östlich
- Erbaut
- 1488
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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