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Burgruine Sarmingstein
Burg in Österreich
Die Burgruine Sarmingstein liegt oberhalb der Ortschaft Sarmingstein in der Gemeinde St. Nikola an der Donau in Oberösterreich. Sie ist Teil eines alten Maut- und Sicherungssystems entlang der Donau und umfasst mehrere Befestigungsanlagen. Der Ruinenkomplex erstreckt sich über einen Felssporn mit einer Höhe von bis zu 500 m und wird vom Sarmingbach begleitet. Die Turmruine Sarmingstein, ein erhaltener Mautturm, ist im Ort selbst zu finden und dient als Aussichtsturm. Der Ruinenkomplex war im 13. Jahrhundert als Sommeraurei bekannt und wurde im 14. Jahrhundert durch die Herren von Prüschenk wieder aufgebaut. 1488 begann die Ausführung der Burg unter Kaiser Friedrich III. und wurde bis ins 16. Jahrhundert weiter ausgebaut. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg 1648 durch die Schweden zerstört. Die Anlage umfasst mehrere Objekte, darunter die Altburg, Kanonenrondell und verschiedene Türme, die unterschiedliche Bauphasen und Funktionen darstellen. Besucher können die Altburg mit Ausblick auf die Donau besuchen, die Vorburg mit Zisterne und Halbtürmen erkunden sowie das Kanonenrondell, das als einzigartige Artilleriefestung gilt. Die Ruine Sarmingstein I ist unter Denkmalschutz, während andere Teile des Komplexes nicht geschützt sind. Die Anlage ist gut mit Waldwegen erschlossen und bietet einen weiten Blick über das Donautal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- St. Nikola an der Donau
- Adresse
- Sarmingstein
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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