Eitensheim

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Landkreis EichstättBezirk Landkreis Eichstätt

Eitensheim

Gemeinde in Deutschland

Eitensheim liegt auf der Hochfläche der Südlichen Frankenalb zwischen Eichstätt und Ingolstadt. Die Gemeinde gehört zum Naturpark Altmühltal und besteht aus einem einzigen Gemeindeteil. Sie ist an der römischen Handelsstraße Manching–Pfünz gelegen und war im 8. Jahrhundert Teil des Eichstätter Bistums. 908 wurde der Ort erstmals in einer Urkunde erwähnt und war lange eng mit dem Eichstätter Domkapitel verbunden. Im 14. Jahrhundert war Eitensheim ambulatorischer Gerichtssitz und gehörte dem Domkapitel mehrere Hufen. Eitensheim ist bekannt für seine historischen Funde, darunter ein Grab aus der Bandkeramik und römische Besiedelung. Die Gemeinde war im 18. Jahrhundert ein Zentrum der Viehwirtschaft und wuchs stark in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seit 1972 gehört Eitensheim zum Landkreis Eichstätt. Die Gemeinde hat eine eigene Schule, eine Bahnhaltestelle und eine Flurbereinigung, die mit einem Denkmal erinnert. Die Bevölkerung stieg zwischen 1988 und 2018 deutlich an. Eitensheim besitzt eine Katholische Pfarrkirche St. Andreas, eine St. Sebastianskapelle und eine Friedhofskapelle. Die Gemeinde hat ein Heimatmuseum und verschiedene Vereine, darunter den Männergesangsverein und den Kirchenchor. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Starkbierfest im März und das Dorffest im Juli prägen das kulturelle Leben. Sportvereine wie der SV Eitensheim und die Schützengesellschaft „Orient“ tragen zur Gemeinschaft bei. Persönlichkeiten wie Karl Obermeier und Reinhard Brandl sind aus der Region bekannt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Eichstätt
Seehöhe
403 m
Quellen:Eitensheim (CC0-1.0)

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