Wettin-Obelisk (Dresden)

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Wettin-Obelisk (Dresden)

Denkmal in Dresden

Der Wettin-Obelisk stand in Dresden an der Ecke der Sophienstraße und des Taschenbergs, in der Inneren Altstadt. Er war ein Denkmal für die 800-Jahr-Feier der Herrschaft des Hauses Wettin über Sachsen 1889. Er wurde 1895/1896 im Neobarockstil errichtet und stand bis 1943. Der Obelisk war 18,5 Meter hoch, hatte eine quadratische Grundfläche von etwa 4,5 Metern und wurde von Bildhauern wie Johannes Schilling und Clemens Grundig gestaltet. Auf ihm befanden sich allegorische Figuren und Waffentrophäen, die die Geschichte des Hauses Wettin darstellten. Der Obelisk war ein zentraler Teil der Jubiläumsfeier 1889 und wurde mit einer Höhe von 18,5 Metern und einer Kosten von etwa 114.600 Mark errichtet. Die Stadt Dresden spendierte zusätzlich 20.000 Mark, und die Dr.-Güntz-Stiftung übernahm einen Großteil der Finanzierung. Die Einweihung fand am 23. April 1896 statt, mit König Albert und der königlichen Familie anwesend. Der Obelisk stand auf einer dreieckigen Verkehrsinsel zwischen dem Schloss, dem Zwinger und dem Taschenbergpalais. Der Obelisk wurde 1943 abgerissen, nachdem er im Rahmen der Aktion Metallspende des Deutschen Volkes an den Führer abgegeben werden musste. Der Sockel diente danach als militärisches Symbol, bis er 1946 durch eine Demonstration der FDJler entmilitarisiert wurde. Der Granitsockel wurde später im Lapidarium der Stadt aufbewahrt. Der Platz am Taschenberg erinnert heute noch an das Denkmal durch sein Zierpflaster.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Obelisk, Monument, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Dresden

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