Münzkabinett

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Münzkabinett

Museum in Dresden, Deutschland

Das Münzkabinett in Dresden ist eine der ältesten und umfangreichsten Münzsammlungen Deutschlands. Es umfasst etwa 300.000 Einzelstücke, darunter Münzen, Medaillen, Banknoten und Siegelabdrücke. Die Sammlung entstand im frühen 16. Jahrhundert und gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie befindet sich im Residenzschloss und ist historisch mit der Familie der Kurfürsten verbunden. Die Sammlung wurde durch bedeutende Persönlichkeiten wie Georg den Bärtigen, Kurfürst August und August der Starke erweitert. Im 18. Jahrhundert wurde sie durch die Anschaffung antiker Münzen und Privatsammlungen stark ausgebaut. Nach Kriegszerstörungen wurde die Sammlung 1958–1959 zurückgebracht und bis 2015 in den Räumen des Residenzschlosses wieder ausgestellt. Die Ausstellung umfasst etwa 3.300 Exponate, die die Geschichte des Geldes von der Antike bis heute zeigen. Sie ist in vier Bereiche gegliedert, darunter „Bergbau und Münzprägung in Sachsen“ und „Der Kosmos des Geldes“. Besucher können sich zudem in einer 30.000 Titel umfassenden Bibliothek über Münz- und Kunstgeschichte informieren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Dresden
Erbaut
1530

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