Hietzinger Synagoge

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Hietzinger Synagoge

Die Hietzinger Synagoge, auch als Neue-Welt-Synagoge oder Hietzinger Tempel bekannt, war eine Vereinssynagoge im 13. Wiener Bezirk Hietzing. Sie stand an der Ecke Eitelbergergasse 22 und Neue-Welt-Gasse 7, nahe der Grenze zwischen den Ortsteilen Alt-Hietzing und Unter-St.-Veit. Heute erinnert nur noch eine Gedenkstele an diesen Ort. Der Bau entstand zwischen 1926 und 1931 nach Plänen des Architekten Arthur Grünberger, der mit Adolf Jelletz zusammenarbeitete. Grünberger hatte 1924 einen internationalen Wettbewerb gewonnen, an dem auch Richard Neutra beteiligt war. Die Synagoge war ein bedeutendes expressionistisches Bauwerk mit kubischer Form und flachem Dach, das an romanische Festungsbauten aus Podolien und Wolhynien erinnerte. Ihr markantes Merkmal war die Hauptfassade mit fünf floral gestalteten Fenstern, die an den Davidstern angelehnt waren. Vor Ort findet sich heute ein modernes Denkmal namens „Standpunkt“ von Hans Kupelwieser. Die Plexiglas-Stele zeigt eine virtuelle Rekonstruktion der zerstörten Synagoge und steht an der Ecke Neue-Welt-Gasse 9. Die Umgebung ist geprägt vom historischen Flair Hietzings, einem Stadtteil mit villenartiger Bebauung und ruhigen Gassen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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