Sehenswürdigkeiten · Dormitz

Dormitz

Gemeinde im Landkreis Forchheim in Bayern

Dormitz
Ailura CC BY-SA 3.0 at

Dormitz liegt im oberfränkischen Landkreis Forchheim, etwa 10 Kilometer östlich von Erlangen und 15 Kilometer nördlich von Nürnberg. Die Gemeinde besteht aus zwei Gemeindeteilen, Dormitz und Erleinhof, und grenzt an Neunkirchen am Brand, Kleinsendelbach, Kalchreuth und Uttenreuth. Die Gemarkung umfasst eine Fläche von über acht Quadratkilometern und ist in zahlreiche Flurstücke unterteilt.

Dormitz wurde erstmals 1142 oder 1146 urkundlich erwähnt, als ein Siegfried sich als „Sigefridus de dorenbenze“ bezeichnete. Die Herrschaftsrechte lagen zunächst beim Hochstift Bamberg, später bei der Reichsstadt Nürnberg und den Markgrafen von Bayreuth. Im 15. Jahrhundert gab es mehrere Herrensitze, die im Verlauf der Jahrhunderte zerstört oder verändert wurden. Die Gemeinde gehörte bis 1803 zum Hochstift Bamberg und wurde seitdem Teil Bayerns.

Dormitz ist bekannt für seine Kirche Zu Unserer Lieben Frau, die um 1400 als Kirchenburg errichtet wurde und heute gotische Kunstwerke beherbergt. Die Gemeinde verfügt zudem über eine Grundschule, ein Rathaus und einen ehemaligen Bahnhof. Regelmäßige Veranstaltungen wie die „Sommernacht in Weiß“ und die „Dormitzer Dorfweihnacht“ tragen zum kulturellen Leben bei. Die partei- und vereinsunabhängige Organisation „DorfKult!“ fördert die Gemeinschaft und unterstützt lokale Vereine.

Quellen (2)
Seehöhe
305 m

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