📷 Bild: Hubertl · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Donau City
Die Donau City ist ein seit 1996 entstandener Stadtteil im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt, direkt am linken Donauufer gelegen. Sie grenzt an die Reichsbrücke und ist das stadtzentrumsnächste Viertel auf dieser Seite des Flusses. Prägend sind zahlreiche Hochhäuser, darunter einige der höchsten Gebäude Österreichs, die vor allem als Büro- und Wohnräume genutzt werden. Die Entwicklung des Areals begann mit der Donauregulierung 1870–1875, die durch den Hubertusdamm Hochwassersicherheit schuf. Zuvor diente das Gebiet als Überschwemmungsfläche, später als Mistdeponie und Schrebergartensiedlung mit dem Spitznamen Bretteldorf. 1964 fand hier die Wiener Internationale Gartenschau statt, deren Gelände als Donaupark erhalten blieb. Die Ansiedlung der UNO-City ab 1973 und der Bau der U1-Linie 1982 machten das Gebiet verkehrlich erschlossen und aufgewertet. Heute verbindet die Donau City urbane Architektur mit Freizeitflächen. Der Donaupark bietet Grünzonen, während die Neue Donau und die Donauinsel nahegelegene Erholungsräume bilden. Die Überbauung der A22 schuf eine ebene Fläche für die Hochhausbebauung, darunter der vielbefahrene Kaisermühlentunnel. Fußgänger und Fahrzeuge nutzen hier getrennte Ebenen, was die städtebauliche Integration des Viertels prägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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