Dirinon
Dirinon liegt an der Grenze des Cornouaille zum Pays de Léon, etwa 16 Kilometer östlich von Brest. Das Gemeindegebiet wird im Norden vom Küstenfluss Élorn und im Süden vom Watt der Trichtermündung des Daoulas begrenzt. Es grenzt an sechs Nachbargemeinden und ist Teil mehrerer Natura 2000-Schutzgebiete sowie vier ZNIEFF-Naturzonen. Über drei Viertel der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, wobei etwa 18 % bewaldet sind. Dirinon wurde erstmals urkundlich erwähnt, als es Teil der Region Cornouaille war, die im Mittelalter von der Familie de Montreuil beherrscht wurde. Die Gemeinde war im 18. Jahrhundert Teil der Herrschaft von Landerneau und spielte eine Rolle im Handel mit dem Atlantischen Ozean. Die Bewohner lebten traditionell vom Landwirtschaftsbereich und der Fischerei, wobei sich die Gemeinde im Laufe der Zeit zunehmend zur touristischen Destination entwickelte. Dirinon ist für seine historischen Bauwerke bekannt, darunter die Kirche Sainte-Nonne aus dem 16. Jahrhundert, die Kapelle Sainte-Nonne aus dem Jahr 1577 und das Herrenhaus Kerliezec mit Kapelle. Zudem gibt es das Schloss Lesquivit aus dem 18. Jahrhundert, Reste einer Wassermühle und mehrere Calvaires. Die Gemeinde verfügt über eine Oratorium Sainte-Nonne und vier Brunnen, die die kulturelle und religiöse Geschichte der Region widerspiegeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 2.188
- Fläche
- 33,02 km²
- Seehöhe
- 179 m
- Bezirk
- Finistère
- Website
- https://www.dirinon.fr
In der Nähe
- église Sainte-Nonne de Dirinon91 m
- musée des traditions du Vieux Dirinon623 m
- château de Keranc'hoat2.6 km
- abbaye Notre-Dame de Daoulas3.9 km
- Beinhaus Daoulas3.9 km
- Kanton Daoulas4.8 km
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