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Zisterzienserinnenkloster Schledenhorst (vorher Empel)

Kloster in Deutschland

Das Zisterzienserinnenkloster Schledenhorst lag vier Kilometer südöstlich von Haldern und heute im Stadtgebiet von Rees. Es war ein Teil der Zisterzienserordnung und wurde 1240 von Bernard von Rees gestiftet. Der Erzbischof von Köln nahm das Kloster 1243 unter seinen Schutz. Die Geschichte des Klosters ist geprägt von mehreren Bränden und Plünderungen im Laufe der Jahrhunderte, wodurch es im 18. Jahrhundert stark verschuldet wurde. 1803 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgelöst, und die letzten Nonnen verließen das Kloster 1806. Das ehemalige Kloster ist heute größtenteils zerstört. Auf dem Gelände steht eine Kapelle, die aus den Trümmern der Klosterkirche gebaut wurde. Sie enthält eine Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert sowie Grabsteine von Äbtissinnen. Die Glocken der Klosterkirche sind heute in der evangelischen Kirche in Haldern zu hören. Ein Flügelaltar aus der Klosterkirche befindet sich im westfälischen Landesmuseum in Münster. Seit 1990 wird jährlich um den 20. August ein Gedenkgottesdienst auf dem Gelände der ehemaligen Klosterkirche abgehalten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Rees

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