📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Werth
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Werth ist eine abgegangene Wasserburg im Ortsteil Werth der Stadt Isselburg. Sie liegt nahe der Grenze zu den Niederlanden und war ein wichtiger Punkt an der Issel, die die Region als natürliche Grenze markierte. Der Burghügel ist erhalten, aber keine Mauerreste sind sichtbar. Das Torhaus, das zur Verteidigung diente, steht heute als Kulturzentrum und war früher Rathaus. Die Burg war von 1296 bis 1596 mehrfach Besitz der Herren von der Lecke und später der Grafen von Culemborg. Sie wurde mehrfach belagert und besetzt, insbesondere durch Klever Truppen. 1780 wurden die Gebäude bis auf geringe Reste niedergelegt, und 1886 wurde die katholische Kirche St. Peter und Paul auf den Grundmauern errichtet. Das Torhaus wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und später wiederhergestellt. Auf dem Burghügel gibt es heute den Kirchplatz, der den ehemaligen Innenhof der Kernburg darstellt. Die Mauerzüge der Burg sind durch die Pflasterung sichtbar, und ein Brunnen ist wieder aufgemauert. Die Anlage bestand ursprünglich aus einem Bergfried, der mit massiven Mauern ausgestattet war. Die Vorburg und Nebengebäude wurden in Fachwerk gebaut, bis sie im 16. Jahrhundert durch Steinbau ersetzt wurden.
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- Art
- Burg, Region
- Ort
- Isselburg
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