📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Monrepos (Neuwied)
Schloss in Deutschland
Das Schloss Monrepos war ein barockes Schloss der Fürsten zu Wied in Neuwied, gebaut zwischen 1757 und 1762 in der Nähe der Hanhöfe oberhalb der Stammburg Altwied. Es diente im 19. Jahrhundert als Sommersitz der fürstlichen Familie und war umgeben von kunstvollen Gartenanlagen. 1969 wurde es durch einen geplanten Brand zerstört, nachdem es seit den 1920er Jahren kaum mehr genutzt wurde. Das Schloss war ursprünglich ein langgestrecktes Bauwerk mit 31 Fensterachsen und Flachdach. 1844/45 wurde es um ein Stockwerk erhöht und mit Balkonvorbauten versehen. Es bekam einen schneeweißen Anstrich und wurde im Volksmund „Weiße Schloss“ genannt. Nahe dem Schloss befanden sich weitere Gebäude wie das Schwedenhaus, das Waldheim und das Segenhaus, die alle bis in die 1960er Jahre bewohnt waren. Im Parkgelände um das Schloss sind exotische Bäume angepflanzt, die Prinz Maximilian zu Wied von seinen Reisen mitbrachte. Das heute als Archäologisches Forschungszentrum und Museum genutzte Waldheim war einst der Wohnsitz der Fürstin Marie zu Wied und ihrer Tochter Carmen Sylva. Das Segenhaus, ein italienisches Stilgebäude, diente als Witwensitz und wurde später durch Inflation und Verfall zerstört.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Rheinland-Pfalz
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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