Ruine Sünikon

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Ruine Sünikon

Burg in der Schweiz

Die Ruine Sünikon ist eine ehemalige Hangburg im Kanton Zürich, südwestlich von Sünikon im Bezirk Dielsdorf. Sie liegt am Nordhang der Lägern, direkt am Pilgerweg vom Oberrhein zum Kloster Einsiedeln. Die Burg war 100 Meter über dem Grund des Wehntals gelegen und hatte einen Grundriss von 12,5 auf 11,9 Meter. Die Ruine ist heute als Teil der Landschaft erkennbar, wobei nur Mauerreste und Schutt aus dem 15. bis 17. Jahrhundert erhalten geblieben sind. Die Ruine hat historische Bedeutung, da sie im 13. und 14. Jahrhundert als Sitz eines Rittergeschlechts erwähnt wird. Nach 1397 verschwinden die Spuren dieses Geschlechts. Die Entdeckung der Ruine erfolgte 1961 während der Bauarbeiten einer Waldstrasse, wobei Mauern bis zu 1,3 Meter dick freigelegt wurden. Die Funde deuten auf eine Pilgerherberge hin, die bis ins 17. Jahrhundert betrieben wurde. Zudem wird eine Wallfahrtskapelle aus dem 16. Jahrhundert in der Umgebung vermutet. Die Ruine Sünikon bietet einen Blick auf die Landschaft des Wehntals und die Lägern. Die Mauerreste und Schutt aus dem 15. bis 17. Jahrhundert sind die einzigen erhaltenen Teile der Burg. In der Umgebung können historische Spuren wie die vermutete Wallfahrtskapelle Maria Pflasterbach entdeckt werden. Die Ruine ist Teil der Landschaft und dient als Zeugnis der Pilgerreise und der regionalen Geschichte.

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Art
Burg, Burgruine
Ort
Kanton Zürich

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