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Burgstelle Mandach
Burgstelle unterhalb von Regensberg im Kanton Zürich in der Schweiz
Die Burgstelle Mandach ist eine mittelalterliche Höhenburg, die heute nicht mehr existiert. Sie liegt im Kanton Zürich, östlich von Regensberg, auf dem Grat des Lägern. Die Burg stand in einer Höhe von 591 m ü. M. und ist vom Regensberg oder von der Bushaltestelle Hirsmühle bei Dielsdorf in zehn Minuten zu Fuss erreichbar. Sie wird vom Jurahöhenweg angeschlossen, der an der Stelle vorbeiführt. Die Burgstelle hat eine historische Bedeutung, da das Ministerialgeschlecht der Mandacher im 13. Jahrhundert im Dienst der Grafen von Froburg und des Bischofs von Konstanz stand. Erstmals wird 1218 ein miles dictus villicus de Mandach erwähnt. Ulrich I. von Mandach zog 1244 möglicherweise in die Burg auf dem Lägern, die nur aus einem Wohnturm bestand. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert aufgegeben und war bis Mitte des 16. Jahrhunderts noch als Ruine sichtbar. Die Burg stand auf einer planierten Fläche von 25 × 20 Meter, die auf drei Seiten von Felswänden umgeben war. Der einzige Zugang lag im Osten über einen Halsgraben. Das Bauwerk war vermutlich nur aus einem Wohnturm bestehend. Die genaue Ausgestaltung der Burg ist aufgrund der Grabungen von 1805 nur unvollständig bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Kanton Zürich
In der Nähe
- Reformierte Kirche Regensberg230 m
- Regensberg246 m
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