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Schloss Weißenstein
Denkmalgeschütztes Objekt in Matrei in Osttirol (3042)
Schloss Weißenstein ist eine Burg in der Gemeinde Matrei in Osttirol. Sie liegt nördlich der Stadt auf einer Rückfallkuppe am östlichen Hang des Tauerntals und übt einen Blick auf den Matreier Talkessel aus. Die Burg hat ihre Ursprünge im 12. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert durch historistische Umbauten neu gestaltet. Die Burg war bis 1207 im Besitz der Grafen von Lechsgemünd und wurde nach dem Verkauf an den Erzbischof von Salzburg zum Sitz des Pfleggerichts. Im 18. Jahrhundert verfiel sie, wurde aber 1864 von Franz Poduschka erneuert und 1921 von der Familie von Thieme erworben. Seit 2020 gehört das Schloss der Felberntauern Straßen AG. Besucher können die ursprüngliche Wehranlage erkunden, die aus einem Turm und einer Ringmauer besteht. Im südlichen Turm gab es eine Laurentiuskapelle, deren Inventar gestohlen wurde. Auf der Außenwand sind Reste von Fresken von Simon von Taisten zu sehen. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Tal und die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Matrei in Osttirol
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 990 m
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