Bezirksgericht Matrei in Osttirol (Baudenkmal)

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Bezirksgericht Matrei in Osttirol (Baudenkmal)

Gebäude in Matrei in Osttirol (3041)

Das Bezirksgericht Matrei in Osttirol ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Marktgemeinde Matrei. Es steht am Gerichtsplatz und wurde zwischen 1530 und 1539 errichtet. Im Laufe der Zeit wurden mehrfach Umbauten und Renovierungen durchgeführt, wobei 1717 wichtige Veränderungen durch Nikolaus Ströner erfolgten. Das Gebäude vereint gotische und barocke Elemente, wobei im Inneren gotische Tonnengewölbe erhalten sind. Das Gebäude war bis 2002 als Bezirksgericht in Betrieb, bis es aufgelassen und in eine Polizeidienststelle sowie ein Grundbuchamt umgewandelt wurde. Zudem wurden Wohnungen eingerichtet. Die Fassade wurde 1958 mit einem Fresko von Franz Walchegger geschmückt, das die Verpfändung Matreis an das Salzburger Domkapitel darstellt. Die Renovierungen in den 1980er Jahren ermöglichten den weiteren Einsatz des Gebäudes. Im Inneren des Gebäudes sind gotische Tonnengewölbe mit Stichkappen und Kreuzgraten zu bewundern. Der dreigeschoßige Bau verfügt über einen Erker an der Südseite. Die Räume sind heute für die Polizei und das Grundbuchamt sowie für Wohnungen genutzt. Die Umgebung um das Gebäude bietet einen Blick auf die historische Altstadt von Matrei.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gerichtsgebäude
Ort
Matrei in Osttirol
Adresse
Gerichtsplatz 1-2
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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